11. Wenn Sie während der Rauchentwöhnung in eine Krisensituation
geraten (z.B. Reifenpanne, Überschwemmung, Schneesturm, Krankheit
in der Familie), erinnern Sie sich daran, dass das Rauchen keine Lösung
darstellt. Rauchen wird die ursprüngliche Situation nur noch
verschlimmern, indem es eine zweite Krise heraufbeschwört: den
Rückfall in die Nikotinsucht.
12. Betrachten Sie sich als „Smoke-a-holic“. Nur ein einziger Zug, und Sie
werden wieder abhängig. Unabhängig davon, wie lang Sie nicht geraucht
haben, denken Sie nicht, Sie könnten gefahrlos einen Zug nehmen!
13. Debattieren Sie nicht mit sich selbst, wie sehr sie jetzt eine Zigarette
wollen. Fragen Sie sich, wie es sich anfühlen würde, jetzt zu Ihrer alten
Verbrauchsmenge zurückzukehren. Rauchen ist ein Geschäft, bei dem
es um alles oder nichts geht.
14. Sparen Sie das Geld, das Sie sonst für Zigaretten ausgeben würden,
und kaufen Sie sich nach einer Woche oder einem Monat etwas, das Sie
wirklich haben wollen. Sparen Sie ein ganzes Jahr, und Sie können sich
durch das nicht mehr rauchen einen Urlaub leisten.
15. Machen Sie Atemübungen, wenn Sie den Drang nach einer Zigarette
verspüren.
16. Halten Sie sich an Orten auf, wo man nicht rauchen darf, wie z.B. im
Kino, in Bibliotheken und in Nichtraucherzonen von Restaurants.
17. Erzählen Sie den Menschen um Sie herum, dass Sie aufgehört haben zu
rauchen.
18. Denken Sie daran, dass es nur zwei gute Gründe gibt, nach dem
Aufhören noch einmal einen Zug zu nehmen. Entweder Sie entschließen
sich, zu Ihrem alten Konsumniveau zurückzukehren und abzuwarten, bis
das Rauchen Sie verkrüppelt und schließlich umbringt. Oder Sie
beschließen, dass Ihnen der Entzug wirklich Spaß macht, und dass Sie
ihn ihr ganzes Leben lang auskosten wollen. Wenn keine der beiden
Optionen Sie anspricht, dann nehmen Sie einfach nie wieder einen
einzigen Zug!
Hören Sie mit der Schlusspunktmethode auf!
Für viele beschwört die Schlusspunktmethode Visionen von
folterähnlichen Schmerzen, Leiden und allgemeiner Schinderei herauf.
Tatsächlich ist es aber einfacher, von einem Tag auf den anderen aufzuhören
als mit irgendeiner anderen Methode. Einen Schlusspunkt zu setzen ruft
weniger Leid hervor und erzeugt einen kürzeren Entzugszeitraum. Am
wichtigsten ist jedoch, dass die Schlusspunktmethode den Ansatz darstellt,
der dem Raucher die besten Erfolgschancen bietet.
Raucher müssen erkennen, dass sie drogenabhängig sind. Nikotin ist eine
starke, süchtig machende Droge. Sobald der Raucher eine bestimmte Zeit
lang geraucht hat, fordert der Körper die Einhaltung eines bestimmten
Nikotingehaltes im Blut. Wird dieser Gehalt unterschritten, macht der Raucher
die verschiedenen Stadien des Entzugs durch. Je kleiner die Nikotinmenge im
Blut, desto intensiver sind die Entzugserscheinungen. Solange auch nur die
