Jetzt Nichtraucher werden
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andere beobachtet hatten, die ein Viertel von dem rauchten, was sie selbst
rauchten, und schreckliche Nebenwirkungen entwickelten. Sie hatten sich
dann vorgestellt: „Wenn es für die schon so schlimm ist, dann wird es mich
umbringen.“ Als es jedoch für sie an der Zeit war, fanden sie es
vergleichsweise leicht.

Sie mögen entdecken, dass Ihnen das Aufhören leichtfällt. Es sind schon
seltsamere Dinge passiert. Aber wenn es so sein sollte, denken Sie nicht,
dass dies bedeutet, dass Sie nicht abhängig waren! Man kann das Ausmaß
einer Sucht nicht daran messen, ob das Aufhören leicht oder schwer fällt.
Was die Sucht wirklich veranschaulicht, ist, dass es so ungeheuer leicht ist,
wieder anzufangen. Ein Zug, und die ganze Entwöhnung war für die Katz.
Zusammenfassend kann man sagen, dass die ersten Tage eventuell recht
leicht, für manche aber auch furchtbar schwierig sein können. Wer weiß? Das
Einzige, was wir wissen, ist die Tatsache, dass der körperliche Entzug leichter
wird, sobald Sie einmal den dritten Tag ohne Nikotin hinter sich haben.

Psychologische Auslöser wird es immer noch geben, aber die kann man viel
besser kontrollieren. Ihre Munition gegen den Rückfall sind all die Gründe,
warum Sie Nichtraucher werden wollen.
Ob es nun leicht oder schwer fällt: Das Aufhören ist es wert. Wenn Sie
erst einmal aufgehört haben – und sei es nur für ein paar Stunden – haben
Sie einiges an Mühe, Zeit und vielleicht sogar ein wenig Schmerz investiert.
Sorgen Sie dafür, dass dieser Aufwand sich lohnt! Wenn Sie jetzt am Ball
bleiben, wird Sie das zum Ziel bringen. Sie werden frei sein von Zigaretten.
Danach lautet der alles entscheidende Satz: Nie wieder einen einzigen Zug!

Heute werde ich nicht rauchen!!
Kurz, nachdem Sie mit dem Rauchen aufgehört hatten, sind Sie
wahrscheinlich jeden Morgen mit diesem Konzept im Kopf aufgewacht,
entweder mit großer Entschlossenheit oder vielleicht auch mit unglaublicher
Angst. Wie auch immer, es war zwingend notwendig, dass Sie mit hoher
Konzentration auf dieses erhabene Ziel hingearbeitet haben. Der unglaublich
starke Drang nach einer Zigarette, den die Sucht auslöst, hat Ihre ganze
Motivation und Munition gefordert, so dass Sie das schier unwiderstehliche
Bedürfnis nach Zigaretten noch im Keim ersticken konnten. Ob Sie es
verstanden haben oder nicht: Die Bestätigung Ihres Ziels jeden Morgen war
entscheidend für den Erfolg Ihrer ersten Aufhörphase.

Tatsächlich ist es aber nicht nur am Anfang der Entwöhnung wichtig, das
Konzept „heute werde ich nicht rauchen“ immer wieder zu formulieren. Sie
sollten diesen Entschluss für den Rest Ihres Lebens beim Aufwachen
wiederholen. Sie sollten jeden Tag mit „Heute werde ich nicht rauchen!“
beginnen. Ebenso wichtig ist es, jeden Tag damit zu beenden, sich selbst zu
beglückwünschen und stolz darauf zu sein, dass man sein lohnenswertes Ziel
heute erreicht hat.

Selbst Jahre und Jahrzehnte, nachdem Sie mit dem Rauchen aufgehört
haben, wohnt jedem Tag, an dem Sie atmen und denken, das Risiko eines
Rückfalles inne. Die Nikotinsucht ist genau so stark wie die Alkoholsucht oder
die Abhängigkeit von einer illegalen Droge. Die Gewöhnung des Nikotin



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